Tipps und Tricks
1.Kurzbeschreibung
der Diamanttechnik
2.Tricks
im Umgang mit Diamantbohrkronen
3.Tricks
im Umgang mit Diamantwerkzeugen
4.Drehzahlen
für Diamantbohrkronen
5.Kühlmittelmenge
beim Kernbohren
6.Befestigung
der Kernbohrständer
Kurzbeschreibung
Diamanttechnik
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Beim Einsatz und der
Herstellung von Diamantwerkzeugen für die Bauindustrie handelt es sich um
eine relativ junge Technologie.
Trotz frühgeschichtlicher
Funde, die zeigen, dass schon in den vorherigen Jahrhunderten mit Spezialwerkzeugen
gearbeitet wurde, ist es erst 1955 in den USA gelungen, den Grundstein für
die heutigen Diamantwerkzeuge zu legen.
Dank einer revolutionären
Hochdruck-Hochtemperaturtechnik ist es gelungen, zum ersten mal synthetische
Diamanten herzustellen. Durch konstante Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist
es heute möglich, unter Ausschluss aller Launen der Natur " massgeschneiderte
" Diamanten für bestimmte Materialien und Anwendungsbereiche rund
um den Bau herzustellen.
In der Regel werden
die Diamanten je nach Bedarf in unterschiedlichem Verhältnis mit ganz verschiedenen
Bindungsmitteln (etwa Metallpulvern) gemischt und zu Formkörpern (Segmenten)
gesintert. Diese werden dann durch Löten, Direktaufsintern oder mittels
Laser an das jeweilige Werkzeug (Bohrkronen, Sägeblätter, Seile) angebracht.
Ob nachträgliche
Durchlässe für Leitungssysteme durch Beton unbekannter Zusammensetzung
gebohrt, stahlarmierte Betonkonstruktionen getrennt, oder aber im Strassenbau
Reparaturen an der Asphaltdecke durchgeführt werden sollen, immer erweisen
sich Diamantwerkzeuge den herkömmlichen Technologien überlegen.
Ein diamantbestückter
Kernbohrer schneidet etwa 10-20 mal schneller durch Beton jeglicher Art als
zum Beispiel Presslufthämmer. Und das nahezu ohne Bohrstaub, Lärmbelästigung
und ohne Erschütterung!
Die Diamantwerkzeugtechnologie
ist auch im Betriebskostenaufwand konkurrenzfähig zu herkömmlichen
Technologien. Durch Schnelligkeit, Präzision und den weitgehenden Wegfall
von Nachbearbeitung
übertreffen Diamantwerkzeuge konventionelle Werkzeuge um ein Vielfaches.
Und die um einen Faktor 5-10 höheren Werkzeugstandzeiten relativieren die
auf den ersten Blick nicht unbeträchtlichen Mehrkosten.
Bitte bedenken
Sie, dass Ihnen nur ein hochwertiges Diamantwerkzeug hilft Ihren Job so effizient
wie möglich zu erledigen. Die oben beschriebene Herstellungstechnologie
wird nur von sehr wenigen Herstellern weltweit mit konstanten Qualitäten
beherrscht, die in US-Dollar abrechnen. Ein "billiges " Diamantwerkzeug
sollte sehr genau hinterfragt werden, um Ihre Mitarbeiter und ihre hochwertigen
Maschinen zu schützen sowie die von Ihrem Auftraggeber geforderten Leistungsparameter
erfüllen zu können.
Umgang
mit Diamantbohrkronen
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oben
- Bohrkrone
bohrt nicht: Material zu hart für Anwendungsbereich der Bohrkrone:
geeignete Spezifikation für zu bohrendes Material benutzen
- Bohrkrone
bohrt nicht: Diamantbesatz ist stumpf: Werkzeug in abrasivem Material
schärfen
- Bohrkrone
bohrt nicht: zu hohe Drehzahl: Drehzahl anpassen
- Bohrkrone
bohrt nicht: erheblich zu hoher Kühlmittelzufluss: Kühlmittelzufuhr
verringern
- Bohrkrone
bohrt nicht: der Bohrständer hat zu großes Spiel in den Führungen:
Bohrständer nachstellen(Bedienungsanleitung), gegebenenfalls Führungsbleche
austauschen
- Bohrkrone
bohrt nicht: Bohrständer ist schlecht befestigt: Befestigung verbessern,
Stellschrauben benutzen (gangbar machen!), richtige Dübel und Kordelgewindestangen
für das zu bohrende Material benutzen
- Bohrkrone
bohrt nicht: Bohrmotor ist zu schwach: Motordrehzahl überprüfen,
Rutschkupplung einstellen lassen, stärkeren Motor verwenden
- Bohrkrone
bohrt nicht: Bohrmotor läuft; Bohrkrone dreht nicht: Rutschkupplungseinstellung
überprüfen lassen; Motor auf Getriebeschaden untersuchen lassen;
Bohrverhalten der Situation anpassen, damit Rutschkupplung nicht ständig
anspricht und übermäßig verschleißt (die Rutschkupplung
ist eine Sicherheitseinrichtung; wenn sie anspricht ist der Motor um ein vielfaches
überlastet!)
- Zu hoher
Verschleiß der Diamantsegmente: zu wenig Kühlung: Bohrschlamm
wirkt wie ein Schärfstein; Kühlung erhöhen
- Zu hoher
Verschleiß der Diamantsegmente: Vorschub zu hoch: verringern
- Zu hoher
Verschleiß der Diamantsegmente: Bohrmaterial ist abrasiver als geplant:
andere (härtere) Spezifikation der Bohrkrone benutzen
- Zu hoher
Verschleiß der Diamantsegmente: zu hohe Motorleistung: Motordrehzahl
dem Bohrkronendurchmesser anpassen
- Zu hoher
Verschleiß der Diamantsegmente: Kernbohrsystem hat zu viel Spiel
(Vibrationen): alle Einstellungen überprüfen und korrigieren,
Schrauben nachziehen, gegebenenfalls Gleit-Bleche/Backen erneuern,
- Zu hoher
Verschleiß der Diamantsegmente: Bohrständer ist schlecht befestigt:
siehe Punkt 6
- Hoher Verschleiß
des Bohrkronenrohrs: Bohrständer schlecht befestigt: siehe Punkt
6
- Hoher Verschleiß
des Bohrkronenrohrs: Kernbohrsystem hat zu viel Spiel: siehe Punkt
13
- Hoher Verschleiß
des Bohrkronenrohrs: Bohrkrone ist verbogen: Zubehör auf Beschädigungen
untersuchen(Adapter, Verlängerungen), möglicherweise hat sich der
Bohrständer während des Bohrvorgangs gelöst, Bohrkrone ausrangieren
(gegebenenfalls können die Segmente noch für Wiederbesatz genutzt
werden!
- Hoher Verschleiß
des Bohrkronenrohrs: Kernbohrkrone sitzt nicht richtig in Motoraufnahme:
Prüfen ob Gewindeaufnahmen beschädigt sind, ist die Bohrkrone
in Motorachse ausgerichtet?
- Hoher Verschleiß
des Bohrkronenrohrs: Motorwelle läuft unrund: Motorwelle überprüfen
lassen, Bohrwellenlager austauschen
- Hoher Verschleiß
des Bohrkronenrohrs: Es wird übermäßig viel abrasives
Material gebohrt oder trockengebohrt: normaler Verschleiß
- Hoher Verschleiß
des Bohrkronenrohrs: Metallstücke reiben im Bohrloch: Bohrloch
säubern, Kühlmittelzufluss zeitweise erhöhen um Bohrloch zu
spülen
- Diamantsegmente
gebrochen oder abgerissen: Bohrkrone mit gelöteten Segmenten ist
überhitzt worden durch Ausfall der Wasserkühlung: Immer auf ausreichende
Kühlung achten, Diamantsegment aus Bohrloch entfernen
- Diamantsegmente
gebrochen oder abgerissen: Bohrkrone hat Stöße im Bohrloch
erhalten (Stahl, lose Stücke): Bohrloch gründlich ausspülen
und von losen Stücken befreien, damit die neue Bohrkrone nicht sofort
wieder beschädigt wird
- Diamantsegmente
gebrochen oder abgerissen: zu brutales anbohren: Bohrkrone langsam
in das Material eintauchen bis die Segmente auf ganzem Umfang Kontakt haben;
dann erst mit normalen Vorschub weiter bohren
- Diamantsegmente
gebrochen oder abgerissen: Bohrkrone ist runtergefallen: vorsichtig
im Umgang und beim Transport, keine Teile auf die Bohrkronen fallen lassen
- Bohrkern
klemmt in der Bohrkrone: durch zu wenig Kühlwasser oder lose Teile
klemmt der Bohrkern: Bohrkrone abschrauben, Wasser in die Krone laufen
lassen, vorsichtig mit einem Stück Holz die Bohrkrone beklopfen(Rohr
nicht beschädigen, sonst klemmt es erst recht), mit einem Rundstahl durch
die Kühlwasseröffnung der Bohrkrone stoßen, beim Bohren darauf
achten, dass möglicherweise Sperrschichten im Material (Decken in Altbauten
z. B.) eingebracht sind (PVC, Teerpappe, Styropor, Folie und ähnliches)
dadurch läuft das Kühlwasser nicht durch die Bohrkrone zu den Segmenten
und es entstehen die Überhitzungsschäden; also beim Bohren auf Veränderungen
achten (Bohrkrone hat plötzlich ein starken ruckartigen Vorschub (Bohrung
stoppen, Bohrkern auf Sperrschicht untersuchen und diese entfernen!.
- Bohrkrone
klemmt im Bohrloch: Lose Teile (z. B. Längseisen) verklemmen die
Bohrkrone: Motor ausschalten! Nie mit laufendem Motor versuchen die Verklemmung
zu beseitigen!(Motorschäden), Bohrkrone vom Motor lösen und mit
einem Maulschlüssel die Bohrkrone in beiden Richtungen bewegen bis sie
frei ist
- Bohrkrone
klemmt im Bohrloch: Die Diamantsegmente haben keinen Freischnitt mehr:
Freischnitt überprüfen(Überstand der Diamantsegmente innen
und außen am Bohrkronenrohr), gegebenenfalls Maßnahmen Punkt 27,
Bohrkrone zum Wiederbesatz oder Neubohrkrone
Umgang
mit Diamantwerkzeugen
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- Trennscheibe
schneidet nicht: Trennscheibe ist für das Material zu hart, Asphalt-Scheibe
für Beton, Universalscheiben bei langem Einsatz in harten Klinkern: Geeignete
Trennscheibe auswählen
- Trennscheibe
schneidet nicht: Unzureichende Antriebsleistung für richtiges Arbeiten
der Trennscheibe: Prüfen Sie Stromspannung, Riemensitz und Motorleistung
- Trennscheibe
schneidet nicht: Trennscheibe ist durch dauernden Einsatz in hartem Materialien
abgestumpft: Trennscheibe durch einige Schnitte in abrasiven Material schärfen
bis wieder Diamanten freigelegt sind; bei ständigem abstumpfen siehe
Punkt 1, zu starker Druck beim Schneiden, zu hohe Drehzahl, falscher Durchmesser
- Trennscheibe
schneidet nicht: Werkzeug schneidet nicht mehr obwohl noch Resthöhe
der Segmente vorhanden ist: Trennscheiben benötigen zur Verbindung
mit dem Stahlkern einen diamantfreien Fuß, normaler Verschleiß,
Scheibe ersetzen
- Trennscheibe
ist überhitzt: Unzureichende Kühlung: Wasserzufuhr überprüfen,
Trockenschnitt Diamanttrennscheiben im Stufenschnitt benutzen, zum Abkühlen
10-15 Sekunden freilaufen lassen
- Trennscheibe
ist überhitzt: falsche Spezifikation für das geschnittene Material:
richtige Diamanttrennscheibe auswählen
- Trennscheibe
ist überhitzt: zu hohe Schnittgeschwindigkeit: Vorschubgeschwindigkeit
verringern
- Aufnahmebohrung
ist unrund: Antriebswelle stark abgenutzt durch falschen Sitz der Trennscheibe:
vor Anziehen der Flansche exakten Sitz der Trennscheibe kontrollieren,
Antriebswelle erneuern
- Aufnahmebohrung
ist unrund: Trennscheibenflansche sind nicht richtig festgezogen, dadurch
Freilauf auf der Schneidwelle: Spannmutter gemäß Herstellerangaben
festziehen (Bedienungsanleitung Maschine)
- Aufnahmebohrung
ist unrund: Spannflansche oder Welle verschlissen: überprüfen,
abgenutzte Teile ersetzen
- Rundlauffehler
(ungleichmäßige Abnutzung): Die Bindung der Trennscheibe ist
zu hart für das zu bearbeitende Material, Trennscheibe wird stumpf und
drückt statt zu schneiden: weichere Bindung wählen, die sich
schneller abnutzt um scharfe Schnittkanten der Diamanten freizugeben
- Rundlauffehler
(ungleichmäßige Abnutzung): Trennscheibe nicht richtig festgespannt,
wandern auf der Schneidwelle: Spannflansche und Schneidwelle überprüfen,
gegebenenfalls ersetzen
- Rundlauffehler(ungleichmässige
Abnutzung): abgenutztes Wellenlager: Lager ersetzen
- Segmente
gerissen: Trennscheibe zu hart für das Material; Schnittgeschwindigkeit
zu hoch: weichere Bindung wählen, Vorschubgeschwindigkeit verringern
- Trennscheibenkern
hat Risse: Trennscheibe zu hart für das Material: Trennscheibe
mit weicherer Bindung einsetzen, Scheibe entsorgen!
- Trennscheibenkern
hat Risse: zu hoher Schneiddruck, verklemmtes Material: Trennscheibe
mit gleichmässigem Druck in das Material einführen und Richtungswechsel
oder Änderungen beim Trennen unterlassen, Scheibe entsorgen!
- Trennscheibenkern
hat Risse: Überhitzung durch zu geringe Wasserzufuhr oder falsche
Anwendung von Trockenschnittscheiben: auf ausreichende Wasserzufuhr achten,
Kühlung überprüfen, Trockenschnitt: auf ausreichende Luftkühlung
achten, Scheibe entsorgen!
- Segmentverlust:
Material verrutscht beim Trennvorgang, Segmente werden durch verklemmung oder
Verwindung abgerissen: Stellen Sie eine ausreichende Fixierung des Materials
während des Trennvorgangs sicher, Scheibe entsorgen!
- Segmentverlust:
Scheibe ist zu hart für das geschnittene Material und wird stumpf , was
zu einem Abreissen durch Ermüdung führt: weichers Werkzeug einsetzen,
Scheibe entsorgen!
- Segmentverlust:
Abgenutzte Flansche bieten nicht mehr den erforderlichen Halt, so dass sich
die Trennscheibe verbiegt: beide Flansche ersetzen, Scheibe entsorgen!
- Segmentverlust:
Höhenschlag der Trennscheibe führt zum Bruch der Segmente: verschlissene
Spindellager und/oder Welle ersetzen, Scheibe entsorgen!
- Segmentverlust:
stoßartiges Ansetzen: Trennscheibe langsam in das Material eintauchen,
Scheibe entsorgen!
- Unterschneidung
(Stahlkern ist schneller verschlissen als Segmente): Verschleiß
entsteht durch Trennen von hochabrasiven Material, Material enthält viel
Sand, beim Asphalt schneiden einfahren in den losen Schotter: Abrasive
Schlämme müssen entfernt werden, Trennscheiben mit Schutzsegment
verwenden, Kühlmittelzufluß erhöhen
- Ungleichmässiger
Segmentverschleiß: siehe Rundlauffehler 10 – 13
- Übermässiger
Verschleiß: Verwendung der falschen Trennscheibe für sehr abrasives
Material (Betonscheibe in weichem Mauerwerk): geeignete Trennscheibe für
Material auswählen
- Übermässiger
Verschleiß. Zu wenig Kühlmittel auf der Trennscheibe: Wassersystem
reinigen, Pumpe überprüfen
- Übermässiger
Verschleiß: Höhenschlag: überprüfen Sie Lager
und Welle
Drehzahlen
für Diamantbohrkronen
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Die Diamantbohrkronen
benötigen im allgemeinen eine Randgeschwindigkeit von 3 bis 3,5 m/s. Um
diese Werte annähernd (Kernbohrmotore haben nur feste Drehzahlen) zu erreichen
hilft Ihnen die nachfolgende Tabelle. Versuchen Sie, so genau wie möglich
Ihre Drehzahl zu wählen.
| Durchmesser
in mm |
Drehzahlbereich
U/min |
| |
|
| 10 |
4700-6700 |
| 25 |
1900-2600 |
| 50 |
950-1300 |
| 70 |
680-950 |
| 100 |
475-650 |
| 150 |
320-440 |
| 200 |
240-330 |
| 300 |
160-220 |
| 500 |
100-130 |
Kühlmittelmenge
beim Kernbohren
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Kühlung ist
für ein gutes Bohrergebnis sehr wichtig. Mit Ausnahme von speziellen Trockenbohrkronen
für den Einsatz in weichem Mauerwerk, ist immer Wasserkühlung für
Diamantbohrkronen erforderlich.
Das Kühlwasser
sorgt dafür, dass Diamantsegmente und Rohr nicht überhitzen und der
Bohrschlamm aus der Bohrung transportiert wird.
Die richtige Dosierung
ist hier entscheidend.
Zuviel Wasser kann
dazu führen, dass die Diamantsegmente stumpf werden.
Zuwenig Wasser
führt zu Erhitzung, erhöhtem Verschleiß und kann die Bohrkrone
zum Klemmen bringen.
Tabelle:
| Bohrkronendurchmesser
in mm |
Menge
in Liter/min |
| |
|
| 10-32 |
2 |
| 36-52 |
2,5 |
| 52-80 |
3 |
| 80-130 |
3,5 |
| 130-150 |
5 |
| 150-180 |
6 |
| 180-200 |
8 |
| 200-250 |
10 |
| 250-300 |
12 |
| 300-350 |
15 |
| 350-400 |
18 |
| 400-größer |
20
und mehr |
Diese verstehen
sich als Eckwerte. Je nach Gegebenheiten können die Mengen abweichen.
Für Kernbohrungen
in Mauerwerk ist mehr Wasser erforderlich.
Wichtig ist auch,
dass sauberes Wasser verwendet wird, damit die Wasserkanäle im Bohrmotor
nicht verstopfen.
Kernbohrständerbefestigung
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Die Befestigung
des Kernbohrständers ist eine der wichtigsten Arbeitsschritte beim Kernbohren.
Je sorgfältiger diese Arbeit ausgeführt wird, um so besser wird die
eigentliche Bohrung gelingen.
Die am weitesten
verbreitete Befestigung ist die mittels Verankerungsdübel und Kordelgewindestange
mit Flügelmutter.
Es muss hier aber
darauf geachtet werden, dass der richtige Dübel für das zu bohrende
Material gewählt wird. Schlaganker für Beton, Metallspreizdübel
(z. B. RAWL-Anker)
für Mauerwerk.
Die Vakuumbefestigung
ist nur für wirklich glatte Oberflächen geeignet(z.B. Marmortreppenstufen,
Beton, bedingt Fliesen)
Für kleinere
Kernbohrungen ist auch die Verspannung mittels Schnellspannsäule zwischen
Bohrständerfuß oder Bohrsäule und Decke geeignet. Zu beachten
ist aber die max. Ausziehlänge der Schnellspannsäule von 3 m.
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